Muchas Gracias und Vorfreude auf das was kommt!

Unterrichtskonzepte zu erstellen, besonders die Ziele zu formulieren, ist eine echte Herausforderung und bringt einen manchmal an die Grenzen. Ich nutze daher die Gelegenheit und bedanke mich bei meinen Team-Kolleginnen, die super engagiert sind und voll im Thema drin stecken, auch durch ihr Kafka-Seminar in Prag. ­čÖé

In zwei Wochen haben wir das gro├če Vergn├╝gen unser Unterrichtskonzept vorzustellen, Liebesbrief vs. WhatsApp, und unseren Kommelitonen/-innen einen Eindruck unserer Stunde zu vermitteln. Kafka ist an sich schon eine sehr interessante Person und seine Werke sind es erst recht! Vielschichtig, krotesk, erstaunlich, bewundernswert und irref├╝hrend. Es wird eine Herausforderung, der wir uns selbstbewusst stellen un entgegenwirken wollen.

Danke M├Ądels

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Klug war`s nicht- aber geil!?

Anhang zu meinem Unterrichtsvorschlag: Castingshows im Check

casting
Nobody is perfect! ­čÖé

„Man kann ja sagen was man will, aber Castingshows sind allgegenw├Ąrtig im TV. GTNM- bestes Beispiel f├╝r inszeniertes und unrealistisches Syndrom f├╝r die Unterhaltung der Zuschauer, auf Kosten aller Beteiligten.┬á Und trotzdem taucht man in die Welt der „Sch├Ânen und was auch immer“ ein. Den Kopf ausschalten und nicht zu viel hineininterpretieren!“

???

Ein Format, wie GTNM, hat sicherlich auch gute Seiten, w├╝rde sich aber schlecht in den Unterrichtskontext einbetten lassen. Wozu brauche ich diesen Schei..? Nat├╝rlich k├Ânnte man aus dieser Castingshow viel herausziehen, was eine komplexe Analyse von solchen Sendungen zurfolge h├Ątte. Dennoch stellt sich die Frage, was die SuS f├╝r sich mitnehmen w├╝rden. Ich habe mich bewusst, gestern Abend, diesem Disput gestellt und mir die Show angesehen. Die Inszenierung war wieder einmal atemberaubend, das meine ich tats├Ąchlich im positivem Sinne. Mallorca- Palma- eine riesen Arena und leere R├Ąnge!? Was ist denn da los? Ein erstes Anzeichen daf├╝r, dass die meisten Zuschauer, die Castings und alles was vor dem Finale passierte interessanter fanden, als das eigentliche Finale!? Heidi Klum, Modelmama und Buisnessfrau, durch und durch, lie├č den Kopf nicht h├Ąngen und zog die Show straight durch. Musikalische Begleitung sorgte f├╝r dancefloor feeling bei der Jury und dem Publikum. Ansonsten zog sich das Finale von GTNM ├╝ber 3 Stunden hin (mit Werbeunterbrechungen). *g├Ąhn*

W├╝rde man dies mit den SuS im Unterricht behandeln, k├Ąme man schnell zu der Erkenntnis: Wir l├Ąstern nicht! Wir beobachten, analysieren und bewerten nur. Ganz objektiv gesehen lassen sich, anhand von mehreren Kriterien, positive und negative Charakteristika solch eines Formates feststellen.

Pro Teilnehmer (TN): neue und wiklich gute Talente zu entdecken/ f├Ârdern,

Karrieresprungbrett,

Unterhaltungsfaktor,

erster Buisnesskontakt,

durch enormen Druck- Abh├Ąrtung der TN,

Fan-Base,

Jeder-wirklich Jeder- kann teilnhemen,

Erfahrungen sammeln,

soziale Kontakte etc.

Contra TN: Bewertungskala,

Blo├čstellung- Zurschaustellung,

harte und pers├Ânlich beleidigende Kritik,

„Fremdsch├Ąmen“etc.

All diese und noch mehr Vor- und Nachteile lassen sich f├╝r den Teilnehmer (TN) zusammentragen und bieten schon, f├╝r sich, jede Menge Diskussionsbedarf. Warum sich also dem aussetzen? Nun, liegt vielleicht auf der Hand, Geld, Ruhm, (Ehre) und Geld! Man k├Ânnte also den psychologischen Aspekt in die Analyse einbeziehen. Denn sind wir mal ehrlich, wenn man so eine Castingshow hinter sich hat, braucht man dringend einen Psychologen. Nat├╝rlich trifft das auf┬á so ein Format wie „DSDS“zu. Das w├Ąre aber auch ein extremes Beispiel f├╝r „Bl├Âdheit im TV“. Nicht abschweifen, wir schauen zur├╝ck auf GNTM und den p├Ądagogischen Gehalt dieser Sendung.

F├╝r den Sender (RTL, Sat1 oder Pro7) sind die Einschaltquoten das Allerwichtigste. Eine Sendung ist nur so gut, wie seine Zuschauer! Sie entscheiden ├╝ber Sieg oder Niederlage. Dadurch erleben wir GNTM oder auch DSDS immer und immer wieder. Es scheint ausgelutscht, dennoch sprechen die Quoten f├╝r sich. Das hei├čt, irgendwas machen sie wohl richtig. Nur was? Es geht doch im Grunde ausschlie├člich um die ├ľkonomie, die Ertr├Ąge die erzielt werden. Geld regiert die Welt. *kotz* Zudem scheint es nicht wirklich um die Person an sich zu gehen, die mutig genug ist, sich vor der Nation zu pr├Ąsentieren oder zu blamieren. Auch ist es logisch, solche Castingshows, zur Primetime zu bringen, da ja sonst nichts kommen w├╝rde. Aus p├Ądagogischer Sicht ist stark zu kritisieren, dass man bereits mit 16 Jahren an Castings teilnehmen darf. Da kann gar nicht die Rede von Selbstbewusstsein-Selbstvertrauen-Emanzipation-Respekt-Partizipation usw. sein! Selbst Erwachsene wissen manchmal nicht was sie wollen. Das Fertigmachen und Blo├čstellen einiger TN, im ├Âffentlichen Fernsehen, kann man sich nicht ansehen und scheint zudem absolut subjektiv. Geht es da ├╝berhaupt noch um Talente? Aus p├Ądagogischer und psychologischer Sicht #durchgefallen#dismissed# (blablablablabla)

Man k├Ânnte unendlich lange ├╝ber dieses Thema schreiben und schwafeln, aber irgendwie w├Ąre die Quintessenz die Gleiche: Das liegt au├čerhalb meines subjektiven Relevanzkorridors! Man muss sich im Vorfeld klar werden, welches Ziel man verfolgt und welche Relevanz eine Thematik haben k├Ânnte. Die SuS stehen im Zentrum. Wir, als Lehrer, haben einen Bildungsanspruch und m├╝ssen viel reduzieren und differenzieren, um am Ende, einigerma├čen, kritisch-m├╝ndige B├╝rger hervorzubringen.

Fazit: ich w├╝rde mit meinen SuS keine explizite Castingshow analysieren. Dar├╝ber in einen Diskurs zu kommen und im Plenum zu diskutieren und dabei die eigene Mediennutzung zu reflektieren, scheint mir eher sinnvoll zu sein. Schlie├člich kann man nur Kritik an etwas ├╝ben, was man schon mal gesehen, geh├Ârt oder gar probiert hat. Learning by doing. Es w├╝rde aber nie eine ganze Unterrichtseinheit f├╝llen, eine kleine Frequenz, in der man seine eigene Meinung kundtun und vertreten kann. Hierbei ging es um die Diskussion an sich (Interaktion, Regeln, Aktion- Reaktion…) und weniger um die Thematik. Bedingungsanalyse, Sachanalyse oder auch didaktische Reduktion m├Âgen aufwendig und gewiss auch nervig sein, aber unbedingt notwendig.Es gibt viele gute Ideen f├╝r den eigenen Unterricht, aber man muss sie immer wieder pr├╝fen und im Kopf durchspielen. Ein Lebenlang muss man sich Dinge aneignen, erlernen, verfeinern, verbessern usw. Kein enden wollender Prozess. Wir stehen oder fallen mit ihm.

In diesem Sinne…

david beckham

 

 

 

Last but not least

3. Unterrichtsbeispiel

Castingshows im Check-

Im letzten Unterrichtsentwurf werden H├Âchstleistungen gefordert. Die Grundidee ist, dass die SuS (9./10.Klasse), anhand von aktuellen Castingshows, GTNM, Wer wird Million├Ąr oder DSDS, eine kritische Reflexion der Mediennutzung bzw. Medienerziehung herbeif├╝hren. Das bedeutet, im Vorfeld m├╝ssen die SuS kritisch mit dem Medium Fernsehen umgehen und geeignete Castingshows ausw├Ąhlen, die sie f├╝r diskussionsw├╝rdig halten. In der Einf├╝hrungsstunde soll eine Plenumsdiskussion den Grundbaustein f├╝r die weitere Erarbeitung einer kritischen Reflexion ├╝ber das Gezeigte im TV erfolgen, anhand verschiedener Kriterien. Zum Beispiel: TV-Sender, Moderator, Studio, Zuschaueranzahl, Sendezeit, Qualit├Ąt, Quantit├Ąt, Athentizit├Ąt oder Kandidaten (…). Was macht eine TV- Sendung einzigartig, beliebt oder gar schlecht?! Bei der Auswahl der Castingshows sind keine Grenzen gesetzt, d.h. auch im Ausland erfreuen sich solche Sendungen gro├čer Beliebtheit. In der darauffolgenden Unterrichtsstunde finden sich die SuS in kleinen Gruppen zusammen und erarbeiten, anhand des Kriterienkatalogs und der eigenen Neigung, ein konstruktives und informatives Konzept, welches diese Castingshow charakterisiert. Dies kann auch unter Einbeziehung von Statistiken bwz. Umfragen resultieren. Es geht schlussendlich darum, dass die SuS am Ende eine PPP (Power Point Pr├Ąsentation) erstellen, die im Klassenverband vorgestellt wird und sichtbar macht, warum sie diese Show ausgew├Ąhlt haben. Um daraus ihre eigene Mediennutzung reflektierend betrachten zu k├Ânnen. Dies geschieht unter Benutzung des Internets, mit der die SuS vertraut sind. Jede Gruppe soll au├čerdem einen Blog erstellen, in dem sie fortlaufend ihre Ideen und Anregungen des Prozesses bis hin zur Fertigstellung ihres Produktes festhalten, der f├╝r alle SuS der Klasse zug├Ąnglich gemacht wird und Au├čenstehende der Klasse gegebenfalls Kommentare bzw. Feedback geben k├Ânnen.Das Ziel ist es, den Umgang mit dem Internet und deren Informationsfluss zu erlernen, zu reflektieren und sich kritisch damit auseinander zusetzen. Eine PPP dient der ├ťberpr├╝fbarkeit des Endproduktes und fordert die SuS zudem auf ihren Prozess angemessen zu veranschaulichen. Der Blogeintrag schult die Schreibkompetenz und bietet die Chance r├╝ckgreifend auf die Erarbeitung zuzugreifen. Zudem findet eine Interaktion zwischen allen SuS der Klasse statt, die die jeweils anderen Gruppen unterst├╝tzen k├Ânnen┬á und eine R├╝ckmeldung f├╝r den Prozessverlauf abgeben k├Ânnen.

Die „Heiligen“ 3 Unterrichtsbeispiele

Digitale Medien sind allgegenw├Ąrtig in unserer heutigen Lebenswelt. Wir h├Âren sie, wir sehen sie und wir benutzen sie. Sie sind nicht mehr nur ein Gegenstand, f├╝r manche sind sie das Lebenselexier geworden. Da verwundert es auch nicht, dass digitale Medien einen immer gr├Â├čer werdenden Stellenwert im Schulalltag einnehmen. Hierbei spielt eben nicht nur die Mediennutzung, sondern vor allem die Medienerziehung eine gro├če Rolle. (Frederking et al.2012, S. 75) Da sind wir als Lehrer und Lehrerinnen in der Pflicht.

1. Unterrichtsbeispiel „Learning by doing“

-Der Zauberlehrling im WorldWideWeb-

Meine Idee ist es den SuS (6.Klasse) einen 1. Zugriff zum digitalen Medium zu erm├Âglichen. Das bedeutet, dass sie den Computer in Verbindung mit dem Internet kennenlernen sollen und danach direkt in die Anwendung gehen. Konkret sieht es so aus: in der Einf├╝hrung erarbeite ich mit den SuS einen Kriterienkatalog, der daruf abzielt, gute und schlechte Seiten voneinander zu differenzieren. Im Hinblick auf ihre Qualit├Ąt, Quantit├Ąt, Aktualit├Ąt oder Layout. Demgegen├╝ber stehen nat├╝rlich bekannte Internetseiten, Duden, Wikipedia ect., die ich den SuS an die Hand gebe, die bei der Recherche von fremden Begriffen helfen sollen. Nachdem in der Theorie ├╝ber verschiedene Internetseiten gesprochen wurde, gehen die SuS in die praktische Anwendung. Das Thema der Unterrichtseinheit ist „Der Zauberlehrling“ von Johann Wolfgang von Goethe. Die SuS bekommen nach einer kurzen Einweisung am Computer verschiedene Aufgaben, die sie in Partnerarbeit l├Âsen sollen. Aufgaben wie: Wer war eigentlich Johann Wolfgang von Goethe? Was ist „Der „Zauberlehrling“ f├╝r ein Text? Was findet ihr zum Inhalt des Textes?(…). In der Aufgabenstellung kann man sowohl offene als auch geschlossene Fragen stellen, die ein Leitfaden f├╝r die SuS sein sollen, um ihre Recherche so gut wie m├Âglich zu bearbeiten. „Der Zauberlehrling“ wurde zuvor einmal im Unterricht gelesen und kurz ├╝ber dessen Inalt gesprochen, sodass eine Basis geschaffen wurde mit der Internetrecherche kritisch umzugehen. Ziel ist es also, einerseits einen 1. Kontakt zum Medium Computer/ Internet herzustellen und gleichzeitig in die praktische Anwendung zu gehen und andererseits digitale Medien kritisch zu durchleuchten und gegebenenfalls ├╝ber das eigene Verhalten der Mediennutzung nachzudenken. Es bietet aber auch die Chance etwas v├Âllig „Neues“ kennen zu lernen.

2. Unterrichtsbeispiel „Know how“

– Ein eigenes Video erstellen und pr├Ąsentieren.-

Hier ist die Idee, dass die SuS in der Oberstufe, ein eigenes Video zu einem lyrischen Text entwickeln sollen. Die Lyrik in all ihren Facetten, Gedichten oder Balladen, sollen in Eigeninterpretation in einem Video dargestellt werden. Es werden verschiedene Gedichte zur Auswahl gestellt, die verschiedene Themen beinhalten. Vorab wird in der Theorie, mit den SuS, das Medium „Video“ als solches kategorisiert und strukturiert. Was ben├Âtigen wir? Wie f├╝ge ich einen Text ein? Wie schneide ich die Musik passend zum Text? Verh├Ąltnis Licht und Ton? (…) Es wird dem Erstellen eines eigenen Videos eine enorme Vorarbeit vorausgehen. In der Praxis sollen sich die SuS in kleinen Gruppen zusammen finden und in Eigenverantwortung sich geeignete Drehorte oder passende Musik heraussuchen. Das Video kann ganz praktisch mit dem Handy gedreht werden. Anhand eines Programmes kann, am Rechner zu Hause, Text und Musik hinzugef├╝gt werden. Ziel ist, ein bekanntest Gedicht aus eigener Perspektive neu zu interpretieren und visuell zu veranschaulichen. Die Pr├Ąsentation im Unterricht kann mit eigener Leistungsbewertung honoriert werden, da dieses Projekt viel Zeit und Aufwand, auf Seiten der SuS, kostet und entsprechend angerechnet werden sollte. Auch die Ver├Âffentlichung, zum Beispiel auf Youtube, ist m├Âglich.

Helo, it┬┤s me…

… I was wondering if after all these time
You’d like to meet… (Adele)

Einen passenden Einstieg f├╝r den ersten eigen Eintrag zu finden ist gar nicht so leicht. Da schien mir der Anfang von Adele┬┤s Megahit doch sehr passend. Also, hier bin ich! ­čÖé

Die Lehrerin fragt die Sch├╝ler: „Was ist ein Steinbutt?“
Fritzchen antwortet: „Ein ganz flacher Fisch.“
Lehrerin: „Und warum ist der denn so flach?“
Fritzchen: „Weil er Sex mit einem Wal hatte.“
Emp├Ârt geht die Lehrerin mit Fritzchen zum Direktor, und erz├Ąhlt ihm die ganze Geschichte. Da fragt der Direktor: „Wieso machst du solchen Mist?“
Fritzchen: „Ich kann auch nichts daf├╝r, wenn die Lehrerin so dumme Fragen stellt, sie h├Ątte besser gefragt warum der Frosch so gro├če Augen hat.“
Direktor: „Warum hat der denn so gro├če Augen?“
Fritzchen: „Na, der hat das Ganze doch gesehen!“

Eine nette, kleine Anekdote aus dem Lehrer-Sch├╝ler-Wahnsinn, der uns irgendwann auch begegnen wird. Es gibt viele Gr├╝nde warum ich unbedingt Lehrerin werden will. Aber beginnen wir von vorne…

„Man verdirbt einen J├╝ngling am sichersten, wenn man ihn verleitet, den Gleichdenkenden h├Âher zu achten als den Andersdenkenden.“ (Friedrich Nietzsche)

Wenn ich an meine Schulzeit zur├╝ck denke, zaubert es mir ein L├Ącheln in mein Gesicht. Wir waren die Letzten an unserer Schule (die Schule wurde nach uns geschlossen) und pflegten einen kollegialen-sozialen Umgang miteinander, sowohl die SuS untereinander als auch mit unseren Lehrern. Es war sehr famili├Ąr und unser Motto war stets „Einer f├╝r Alle und Alle f├╝r Einen“. Nat├╝rlich gab es auch Konflikte, Konkurrenzdenken und Au├čenseiter, wie ├╝berall im Leben. In der Not war das Band unserer Gemeinschaft aber unzertrennlich. In meiner Klasse gab es einige Sch├╝ler, die nicht in Deutschland geboren wurden, die sich mit und gerade wegen der Sch├╝ler aber sehr schnell integriert haben. Zum Teil waren sie streng gl├Ąubig und konnten mit den deutschen Gewohnheiten so gar nichts anfangen. Doch nie sah man sie als „Besonders“ oder „komisch“ an. Wir lernten ihre Kultur kennen und merkten schnell, dass es nicht nur Schwarz und Wei├č im Leben gibt. Es ging vielmehr um den Respekt und die Akzeptanz „Anders“ zu sein, weniger schlecht oder gut. Einfach anders. Jedoch mit den gleichen Zielen wie wir!

Den Entschluss Lehrerin zu werden habe ich allerdings erst einige Jahre nach dem Abitur gefasst. Nach meinem Abschluss am Gymnasium reiste ich erst einmal um die Welt. (Work and Travel) Ich komme aus einer Lehrer- bzw. Professorenfamilie und habe viele Szenarien live miterlebt, nach Schulschluss. Zudem hatte ich sehr gute, aber auch sehr schlechte Lehrer. Ich arbeite gerne mit Menschen und habe viele Jahre, im Sommer, als Jugendteamer gearbeitet. Meist war ich einige Wochen in Spanien oder England unterwegs und betreute verschiedene Altersgruppen, meist 11-17 Jahre, die aus Deutschland kamen und Urlaub in ihren Ferien machten. Ohne Eltern! ­čÖé Es war stets eine riesen Herausforderung und ben├Âtigte viel Zeit, Geduld und Einf├╝hlungsverm├Âgen f├╝r die Probleme der Teenager und jungen Heranwachsenden. Es war eine Zeit, die ich nie missen m├Âchte. Au├čerdem habe ich privat Nachhilfe gegeben und gemerkt, wie viel Spa├č es mir macht jemandem etwas beizubringen und sichtbare Erfolge zu erzielen. Lehrerin zu werden ist eine Chance etwas zu bewirken und eventuell zu ver├Ąndern. Nicht im Allgemeinen, aber individuell!

Jetzt bin ich am Ende. Es ist allerdings erst der Anfang meines Blogs.

Viel Spa├č!